Spielvereinigung Neckarelz e.V.

Montag, 24. Juli 2017
Weihnachten: Besinnung, Aufbruch , Umbruch, Ausblick
Freitag, den 04. Dezember 2015 um 20:50 Uhr    PDF Drucken

Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer,

Weihnachten ist ein besonderer Markstein in unserer Geschichte. Weihnachten ist letzten Endes nicht nur Christi Geburt, sondern auch einer Weltreligion, die das Abendland formte, prägte, mit Werten versah, mit Perspektiven, mit Glaube, mit Hoffnung und mit dem einmaligen Satz, den Jesus dann in der Bergpredigt zusammenfasste: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Weihnachten ist die Zeit der Familie, der Geborgenheit, der Gemeinsamkeit. Weihnachten ist die Geburtsstunde einer Weltreligion der einfachen Menschen, nicht der Herrscher und der Großen, Schönen und Reichen. Der christliche Glaube ist eine Religion, die allen anbietet, mit auf die Reise zu gehen, miteinander zu beten und zu feiern. In der Geschichte der letzten 2000 Jahre gab es leider auch im Bereich der Christen immer wieder Fehlinterpretationen, die zu schweren Konflikten führten. Auch anderen Religionen ist das nicht fremd. Die Interpretation eines philosophischen Textes und die Umsetzung im täglichen Leben sind offenbar keine menschlichen Stärken.

Lassen Sie mich zum letzten Spiel in 2015 danken für Ihre Treue zur Spielvereinigung Neckarelz, für Ihre Bereitschaft, zu kommen, zuzuschauen, zu helfen in vielen Funktionen, Ihren Beitrag zu leisten für den Regionalligafußball im Odenwald. Seien Sie alle, die heute anwesend sind, herzlich willkommen im Elzstadion: Zuschauer, Trainer, Schiedsrichter, Spieler, Fans und Helfer. An dieser Stelle auch meine besten Wünsche für Weihnachten und das Neue Jahr, Gesundheit, Glück, Frieden und Gottes Segen. Mögen alle Ihre Wünsche in 2016 in Erfüllung gehen.

Fußballerisch haben wir die Talsohle durchschritten. Die letzten Ergebnisse, eine Serie ohne Niederlagen, haben gezeigt, dass unser Weg richtig war. Nach einer Serie von Niederlagen werden immer alle Beteiligten von Selbstzweifeln und Zweifeln untereinander geplagt. Lösungen sind vielfältig, der Erfolg eher einfältig. Fußball ist nun mal ein Ergebnissport, nur die Punkte zählen. Viele Variationen sind möglich. Trainerwechsel, Spielerwechsel, Vereinswechsel, Rücktritte. Die Ergebnisse sind wie im richtigen Leben nicht vorhersehbar. Genauso unvorhersehbar ist der Ausgang der Runde.

Wenn wir jetzt das Ende auf die momentane Tabellensituation herunterbrechen, sähe die Regionalliga so aus:
- 2 Absteiger aus der 3 . Liga (Stuttgarter Kickers und VfB Stuttgart II)
- 2 Relegationsaspiranten um den Aufstieg: Eintracht Trier und SVW Mannheim im Topf mit Wacker Burghausen, Wolfsburg II, Wacker Nordhausen und Sportfreunde Lotte. Im schlechtesten Fall, wie letztes Jahr, steigt keiner auf.
- 4 kommen von den Oberligen: FC Nöttingen, SC Hauenstein, RW Frankfurt sowie der Sieger aus Teutonia Watzenborn-Steinberg, TuS Koblenz und SSV Ulm.
- Absteigen würden: Saar 05, SV Spielberg, Bahlinger SC, TSV Steinbach, SC Freiburg II. Für jeden weniger Absteigenden oder mehr Aufsteigenden der III. Liga darf einer bleiben. Steigt niemand in Liga 3 auf und 2 ab, wären maximal 19 Mannschaften im nächsten Spieljahr. Alles ist etwas kompliziert. Als Faustregel gilt: mindestens 40 Punkte.

Aktuell begrüßen wir mit dem SV Elversberg einen starken Gegner und Meisterschaftsanwärter. Das Team ist erstklassig besetzt und kommt mit jeder Situation zurecht. Wir werden 120 % Leistung geben müssen, um uns Chancen zu erarbeiten. Vielleicht hilft auch der 5. Dezember. Am 6. kommt schließlich Knecht Ruprecht mit der Rute. Und wir wissen, dass uns solche Gegner liegen. Wir werden die 3 Punkte nicht verschenken. Wir werden alles geben, ein attraktives Spiel und einen ansprechenden Kampf zu bieten.

Ein schönes Spiel, frohe Weihnachten und auf Wiedersehen in 2016

EUER DOC